Warum Cannabis nicht legalisiert wird

Der Pharmaindustrie ist Cannabis schon lange ein Dorn im Auge. Hunderte Millionen Dollars werden jährlich für Anti-Cannabis-Kampagnen ausgegeben, um zu verhindern, dass noch mehr Menschen den Nutzen dieser Pflanze erkennen. Absichtlich ins schlechte Licht gerückt und als Einsteigerdroge verteufelt, schreckt es dadurch weiterhin Leute ab, es gegen ihre Leiden anzuwenden. Denn sie wollen weder mit dem Gesetz in Konflikt geraten noch wollen sie ihrem bisherigen Weltbild den Rücken kehren. Aber warum diese inszenierte Angst vor Cannabis? Schauen wir uns mal die Fakten an:

FAKT 1
Das Umsatzvolumen des weltweiten Pharmamarktes belief sich im Jahr 2015 auf fast 954 Milliarden US Dollar.

FAKT 2
ALLEIN in Österreich werden in einem Jahr sage und schreibe 805 Tonnen Medikamente verbraucht. Davon sind knapp 245 Tonnen nur Schmerzmittel. Link zur Studie des Umweltbundesamtes: http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/publikationen/publikationssuche/publikationsdetail/?pub_id=2183Studie Umweltbundesamt

FAKT 3
Zitat von Herrn Hans Weiss, Author des Buches „Korrupte Medizin“, bei dem Interview mit Joachim Scholl von Deutschlandfunk Kultur vom 12. März 2010 : “… Beispiel, an einem Krebsmittel: Taxol, das ist ein Krebsmittel einer amerikanischen Firma, Bristol-Myers Squibb, da kostet eine Packung, also eine Infusion, 676,70 Euro. Das ist ein Wucherpreis. Der Anteil des Wirkstoffs von diesem Medikament beträgt lediglich ein Euro. Das heißt, die Firma zahlt da einen Euro beim Wirkstoffhersteller und verkauft es um 676,70 Euro. Ja, wenn man das nicht Wucher nennen soll, was dann? Und das, weil diese Spannen so groß sind, das ist der Grund, warum die Pharmakonzerne so viel Geld verdienen. Es gibt keine Branche, die so hohe Gewinne macht wie die. 20 bis 30 Prozent des Umsatzes sind reiner Gewinn, der ihnen bleibt.“ Das ganze Interview kannst du hier nachlesen: http://www.deutschlandfunkkultur.de/es-gibt-keine-branche-die-so-hohe-gewinne-macht.954.de.html?dram:article_id=145120

Zukünftig mehr hinterfragen

Es ist überaus wichtig diese Zahlen und Fakten aufzuzeigen um zu veranschaulichen, dass es den Pharmakonzernen in erster Linie  wohl nicht nur um unsere Gesundheit geht bei diesen horrenden Umsätzen. Ich möchte nicht sagen, dass die Schulmedizin schlecht ist – nein im Gegenteil– es werden jedes Jahr unzählige Leben gerettet dank gewisser Ärzte und Medikamente. Und ja ich bin auch überaus froh und dankbar in einem Land zu leben in dem ich eine sehr gute Gesundheitsvorsorge habe. Jedoch wird der Umgang mit Medikamenten überaus verharmlost und Patienten nicht oder kaum aufgeklärt. Das liegt meist daran, dass viele Menschen ihren Ärzten, Apothekern und der Werbung blind vertrauen und die Packungsbeilagen gar nicht erst lesen. Medikamente haben einen Status der Normalität erreicht und sind alltäglich geworden.

Doch es gibt auch andere Wege und Mittel bei gewissen Leiden, welche um einiges verträglicher wären. Doch diese werden entweder unter den Teppich gekehrt, von den Ärzten nicht empfohlen oder schlicht und einfach nicht von der Krankenkasse übernommen und sind somit für die meisten Menschen kaum leistbar. Lest euch ins Thema rein, informiert euch über Cannabis/CBD als Medizin und gegen welche Leiden es helfen kann und vielleicht betrachtet ihr es mal aus einer neutralen Perspektive – ohne Vorurteile – ohne Schubladendenken. Denn Medikamente aus der Apotheke sind auch nichts anderes als Drogen und allein in Deutschland sterben jährlich 25‘000 Menschen an Wechsel- oder Nebenwirkungen von Medikamenten und gemäß einer Studie der Bundesärztekammer Deutschland beläuft sich die Zahl von Medikamenten abhängigen Menschen in Deutschland auf 1,4 – 1,9 Millionen was auch wieder verdeutlich, wie ernst das Thema ist und wie leichtfertig man zu Tabletten greift. (Quelle: http://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/versorgung/suchtmedizin/medikamentenabhaengigkeit/)

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