Migräne – wie Cannabis helfen kann

Italienische Wissenschaftler haben in einer Studie belegt, dass die medizinische Anwendung von Cannabis  zur Vorbeugung und Behandlung von Migräne eingesetzt werden kann. Was Ärzte jetzt bestätigen, wissen viele Schmerzpatienten schon lange: Cannabis hilft gegen Clusterkopfschmerzen und Migräne.  Leider werden die Kosten für medizinische Cannabisprodukte immer noch nicht von den Krankenkassen gedeckt. WARUM? Weil es vermutlich genügend andere Medikamente auf dem Markt gibt, die billiger sind  und Cannabis in Österreich immer noch nicht wirklich als Medikament anerkannt  und somit kaum von einem Arzt empfohlen wird. Böse Zungen behaupten auch es läge daran,  dass man eine Pflanze (noch) nicht patentieren kann?!?

Desweiteren gibt es in Österreich derzeit erst 5 offizielle genehmigte Cannabis Präparate, jedoch kein einziges ist zu 100% natürlich, was ich wirklich nicht verstehen kann, da die Pflanze selbst ja schon das Heilmittel ist. Unser Körper ist geschaffen um Cannabinoide aufzunehmen und zu verwerten. Allein die menschliche Muttermilch ist eine Quelle für Endocannabinoide.  Neugeborenen Kinder wird durch diese Endocannabinoide “beigebracht”  aufgrund der Stimulation des Saugprozesses , zu essen.  Sprich: Wenn es keine Cannabinoide in der Muttermilch gäbe, würde ein Säugling wahrscheinlich gar nicht wissen, wie es essen soll, bzw. hätte es wahrscheinlich gar nicht den Wunsch zu essen. Was die Folgen wären, wissen wir ja.

Doch zurück zum Thema Migräne: die Wissenschaft vermutet hinter Krankheiten wie Migräne, Fibromyalgie und Reizdarmsyndrom, dass diejenigen Menschen unter einen Endocannabinoidmangel (CECD) leiden. Diese 3 Krankheiten zeigen alle ein gemeinsames klinische und biochemische  Muster, was auf solche einen Mangel hindeutet. Bei der Entstehung von Migräne werden bestimmte Bereiche im Gehirn beeinflusst, welche auch durch die Aktivitäten des Endocannabinoidsystems gesteuert werden.  Durch die Gabe von Cannabinoide würde man diesem Defizit entgegenwirken.

Die Vermutung, dass eine Disharmonie des Endocannabinoidsystems für die genannten somatischen Erkrankungen verantwortlich sein kann, kam erst in den letzten Jahren auf. Forscher nehmen an, dass der Mangel der Cannabinoid Neurotransmitter zu bestimmten Störungen bzw.  einer Reihe von verwandten Erkrankungen führen kann. Die Beziehung zwischen Serotoninsignalsystem und CECD kann aufgrund gewisser Erkenntnisse nicht ignoriert werden.

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