Kann CBD bei Depressionen helfen?

on

Cannabidiol kurz CBD genannt, hat einen neue Ära in der Medizin eingeläutet. Cannabis und seine Inhaltsstoffe haben einen regelrechten Boom in Wirtschaft, Medizin und Wissenschaft ausgelöst. Und das nicht ohne Grund: allein CBD, eines von über 80 Cannabinoiden der Hanf Pflanze hat fantastische Eigenschaften. Es kann nicht nur bei Schlafstörungen, chronischen Schmerzen oder Autoimmunerkrankungen helfen, sondern bei weitaus mehr. Depression ist ein Leiden bei dem Cannabidiol sich als hilfreich erweist.

Was sind Depressionen genau?

Depressionen sind die Hauptursache für Beeinträchtigungen – sei es im Privatleben oder im Job. Leider wird diese Krankheit in unserer Gesellschaft immer noch falsch verstanden bzw. zu wenig ernst genommen. Allein in den USA leiden fast 15 Millionen Menschen daran.

Jeder von uns fühlt sich mal mies gelaunt und sieht die Welt an manchen Tagen ein wenig grauer. Dies ist aber keine Depression. Eine klinische Depression ist eine sehr ernst zunehmende Stimmungsstörung die den ganzen Alltag eines Menschen auf den Kopf stellt. Während die Bipolare Störung seine Hochs und Tiefs hat, ist die Depression eine ständig schlechte und betrübte Laune. Es muss nicht sein, dass man sich ständig depressiv fühlt, aber es gibt gewisse “Phasen” die immer wieder auftreten.

Ein depressiver Mensch verliert die Fähigkeit Emotionen nach Außen zu zeigen. Freude, Glück und Zufriedenheit wird ersetzt durch Schmerz, Traurigkeit und Selbstverurteilung.

Das Endocannabinoide System und Depressionen

Jeder Mensch hat ein endocannabinoides System in seinem Körper. Dieses körpereigene System besitzt Rezeptoren, welche auf die Cannabinoide der Hanfpflanze reagieren. Die Hauptrezeptoren (CB1 Rezeptoren) sind im Hirn und in unserem Nervensystem angesiedelt.

Depressionen sind in unserem Nervensystem verwurzelt und werden meist einem chemischen Ungleichgewicht zugeschrieben. Depressionen können verschiedene Ursachen haben, aber die meisten Mediziner stimmen der Meinung zu, dass diese das menschliche Nervensystem beeinflussen. Wird also das Endocannabinoide System ignoriert, kann dies einige Funktionen unseres Körpers beeinträchtigen, wie den Energiehaushalt, Schlafgewohnheiten, Stimmung und Essgewohnheiten.

Chronischer Stress und unentdeckte Entzündungen

Depressionen kann durch diverse Faktoren ausgelöst werden: schlechte Ernährung, chronische Infektionen oder Autoimmunerkrankungen. Eine Depression geht Hand in Hand mit chronischem Stress und führt bei Nichtbeachtung zu Burn Out.

Cannabinoide wie THC oder CBD können helfen, die Stimmung wieder ins Gleichgewicht zu bringen und beeinflussen das Belohnungsverhalten. Sie regulieren ebenso das Schlafverhalten, den Appetit und das Immunsystem.

Während der letzten Jahrzehnte, haben Wissenschaftler einiges über Depressionen herausgefunden. Bei Menschen, welche sich in einer depressiven Phase befinden, steigen die Entzündungswerte im Gehirn. Diese Entzündungen werden durch ein Protein namens “Cytokine” ausgelöst, welches reichlich im Gehirn depressiv Kranker aufzufinden ist.

Hier kommt Cannabis wieder ins Spiel. Diese Heilpflanze besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und hat hat Antioxidantien, welche helfen Zellen zu reparieren und die DNA vor Schaden zu bewahrt. Das heisst, weniger Entzündungen im Hirn führen zu weniger Depressionen.

CBD hat gegenüber THC den Vorteil, dass es nicht psychoaktiv und legal ist. Somit kann man es auch untertags einnehmen, ohne dadurch beeinträchtigt zu werden. Natürlich hat auch THC einen sehr potenten antidepressiven Effekt , allerdings mag nicht jeder das Gefühl von high sein. CBD Öl* ist daher definitiv die diskretere Wahl.

(*= Affliate Links/Partnerlinks)

Beitagsfoto: by Ayo Ogunseinde on Unsplash

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*