Cannabis als Medizin

CBD, Hanf, Cannabis:

diese Worte sind in aller Munde und es vergeht kaum noch ein Tag, an dem die Hanf Pflanze oder einer ihrer Bestandteile wie THC oder CBD nicht für neue Schlagzeilen sorgt. Die Legalisierung – sei es zum Genuss und/oder für medizinische Zwecke, lässt in einigen Bundesstaaten der USA mächtig die Kassen klingeln. Selbst Kanada zieht dem guten Beispiel nach und bereitet sich schon auf den starken Andrang vor, wenn 2018 die Prohibition für die Kanadier ein Ende hat. Und auch die Schweiz hat vorläufig einen Mittelweg für sich gefunden: seit 2016 darf man THC-armes Cannabis (ugs. auch CBD Gras genannt, unter 1% THC) legal erwerben und konsumieren.

Österreich hingt leider immer noch etwas hinterher, wenn es um das Thema Legalisierung geht. Mittlerweile gibt es – hauptsächlich in Wien – bereits Shops die Cannabidiol Blüten (unter 0,2% THC) und CBD Öle (mit einer CBD Wirkung von bis zu 20% und mehr) verkaufen. Die Nachfrage für CBD Öl und Co. wächst – Tendenz steigend. Vielleicht sollte man auch hier zu Lande die längst überholten Vorurteile gegenüber Cannabis einmal gründlich überdenken.

Gründe die für eine Legalisierung sprechen

  • Schwächung des Schwarzmarktes und Vermeidung von Kontakt mit härteren Drogen
  • Qualitätskontrolle
  • Alterskontrolle möglich (Jugendschutz)
  • schafft viele Arbeitsplätze –  auch in ländlichen Gebieten
  • effektive Schmerzbehandlung kranker Menschen
  • höhere Steuereinnahmen
  • Cannabis bzw. Hanf wieder als Nutzpflanze etablieren
  • Entlastung der Behörden

CBD und seine Eigenschaften

Endocannabinoide sind seit 600’000 Jahren natürliche vorkommende Verbindungen im menschlichen Körper und sie wurden erst vor Kurzem entdeckt. Sollten nur 10% der Forschungen über CBD der Wahrheit entsprechen, wäre das gleichbedeutend wie die Entdeckung von Antibiotika. Unzählige Studien aus Europa weisen darauf hin, dass CBD Öl eine noch nie dagewesene Heilkraft bei verschiedenen Krankheiten und Leiden aufzeigt. Sogar das National Cancer Institute verweist darauf auf seiner Website: https://www.cancer.gov/about-cancer/treatment/cam/hp/cannabis-pdq#section/all

Überraschenderweise ist das Wissen über die positiven Eigenschaften von CBD in der breiten Öffentlichkeit noch recht unbekannt. Hätte man nämlich erst kürzlich eine unbekannte Pflanze – mit den selben medizinischen Eigenschaften wie Cannabis – in einem abgelegenen Teil des Regenwaldes gefunden, wäre sie als Wundermittel gefeiert worden. Jedoch wurde Cannabis das letzte halbe Jahrhundert als Rauschmittel verteufelt anstatt als Medizin angesehen.

Mittlerweile haben Forscher in Kalifornien durch klinische Studien herausgefunden, dass CBD die Fähigkeit hat, Symptome zu lindern sowie schwer kontrollierbare Zustände wie Arthritis, Diabetes, Alkoholsucht, Epilepsie, Antibiotika-resistente Infektionen und neurologische Störungen zu unterbinden bzw. einzudämmen. CBD weist keine Nebenwirkungen auf (ACHTUNG: es gibt noch zu wenige Studien über CBD in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit. Deshalb ist vorübergehen davor abzuraten) und weist höheres Potenzial an Antioxidantien auf als Vitamin C oder E. Cannabidiol bewahrt Nervenzellen vom Absterben und seine vorbeugende Wirkung gegen Krebs ist enorm. Sean McAllister, PhD, vom California Pacific Medical Center sagte: “CBD könnte das Ende des Brustkrebs bedeuten”, und behauptet auch, dass es Chemotherapien als zweite oder dritte Option fur Krebspatienten reihen könnte.

Mögliche Anwendungsgebiete sind u.a.:

CBD Öl als medizinische Marihuana

Wird man von CBD “high”?

Nein, Cannabidiol hat keine psychoaktive Wirkung. Für den berauschenden Effekt von Cannabis ist das bekanntere Tetrahydrocannabinoid kurz THC verantwortlich. CBD hat sogar die Eigenschaft die Rauschzustände die durch THC herbei geführt werden, einzudämmen und zu verringern oder gar verhindern.

Auch wenn man nicht “high” wird davon, hat CBD dennoch eine entspannende Wirkung auf unseren Körper und unsere Stimmung. Cannabidiol fördert den Anstieg des Serotonin, somit hat es einen stimmungsaufhellenden Einfluss auf unser Hirn – ähnlich wie Antidepressiva. Durch den Anstieg des Serotoninspiegels werden Gefühl wie Angst und Stress verringert bzw. abgebaut, was weiter zu einer positiven Stimmung beiträgt. Man hat das Gefühl, entspannter, fokusierter und zufriedener zu sein. Negative Effekte die man von THC-haltigem Cannabis kennt, wie Herzrasen, Paranoia oder Heißhunger, bekommt man von CBD Öl nicht.

 CBD HAT KEINE PSYCHOAKTIVE WIRKUNG!

Ist CBD legal?

Da CBD Produkte aus biologischen Nutzhanf erstellt werden, liegt der THC-Wert (THC ist für den berrauschenden Effekt der Pflanze verantwortlich) unter 0,2%. Somit ist CBD nicht psychoaktiv und in den meisten Ländern der Welt legal. Natürlich hat jedes Land seine eigenen Vorschriften und Toleranzgrenzen, deshalb sollte man dies, bevor man online bestellt, sicherheitshalber immer zuerst abklären (Beispiel: die Schweiz hat eine THC Toleranzgrenze von 1% während Deutschlands Höchstgrenze 0,2% THC beträgt!). Dies bezieht sich aber meistens eher auf CBD Blüten, als auf Öle.

 CBD IST FAST IN JEDEM LAND DER WELT LEGAL!

Wann setzt die Wirkung von CBD ein und wie lange dauert sie?

Wann die Wirkung von CBD genau eintritt, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Dosierung
  • Methode der Einnahme
  • Symptome die bekämpft werden sollen

In der Regel kann man keine allgemeine Aussage darüber treffen: die Wirkung von CBD kann ein paar Minuten oder auch Stunden dauern. Dies ist von Mensch zu Mensch verschieden. Auch ist die Art und Weise wie CBD wirkt unterschiedlich: die einen werden aktiv und andere verspüren eher einen beruhigenden Effekt.

Vaporizieren bzw. Verdampfen ist eindeutig der schnellste und effektivste Weg CBD zu sich zu nehmen. CBD Kristalle* bestehen aus 98% purem Cannabidiol. Durch den Prozess des Verdampfens gelangt CBD umgehend durch die Lunge in unser Blutsystem und kann sofort wirken.

An zweiter Stelle kommt auch schon die sublinguale Einnahme. Dies funktioniert so in dem Man CBD Öl*oder Kristalle direkt unter die Zunge tropft oder legt und dies dort ca. 1 Minute wirken lässt. Der Wirkstoff wird so durch die Mundschleimhäute in den Blutkreislauf transportiert.

Zuletzt kommt die Aufnahme durchs Essen bzw die Einnahme von Kapseln. Dies kann in der Regel zwischen 20 Minuten und einer Stunde dauern. Dabei spielt es auch ein Rolle, wann man davor das letzte Mal gegessen hat. Am besten wäre es, CBD-haltige Produkte auf nüchteren Magen zu essen.

DIE WIRKUNG VON CBD  KANN EIN PAAR MINUTEN ODER STUNDEN DAUERN. AM SCHNELLSTEN WIRKT ES MIT EINEM VAPORIZER!

Hat CBD Nebenwirkungen?

CBD wird immer beliebter und im Internet findet man Unmengen an Informationen für was Cannabidiol  alles gut sein soll. Doch wie schaut es mit den Nebenwirkungen aus?

CBD Öl ist überaus gut verträglich und Nebenwirkungen treten so gut wie nicht auf. CBD kann man nicht überdosieren. Sollte man doch mal übermäßig viel davon genommen hat, kann es vorkommen, dass man entweder schläfrig wird oder Übelkeit verspürt.   Laut einer Studie aus dem Jahr 2011, welche auf der Website des National Center for Biotechnology Information (NCBI) veröffentlicht wurde, deutet alles darauf hin, dass kontrollierte Cannabidiol Verabreichung sicher und ungiftig für Mensch und Tier ist. Es beeinflusst keine physiologische Parameter wie Herzfrequenz, Körpertemperatur oder Blutdruck.

Vorsicht ist allerdings in der Schwangerschaft, bei Kindern, während der Stillzeit und bei Einnahme von anderen Medikamenten geboten. Bei Letzterem kann es zu Wechselwirkungen kommen. Für genauere Informationen wende dich sicherheitshalber lieber an den Arzt ihres Vertrauens.

 NEBENWIRKUNGEN TRETEN KAUM AUF – VORSICHT GILT JEDOCH IN DER SCHWANGERSCHAFT, WÄHREND DER STILLZEIT, BEI KINDERN UND BEI DER EINNAHME VON MEDIKAMENTEN U.A. PANTOPRAZOL, OMNEPRAZOL, WARFARIN, DICLOFENAC, RISPERIDON UND CLOBAZAM!

Wie viel CBD Öl muss ich einnehmen?

Eine genaue Empfehlung zur Einnahme und Dosierung gibt es noch nicht, da hierzu noch einiges an Forschung notwendig ist. Donald Abrams, MD, Professor of Clinical Medicine an der UC San Francisco veröffentlichte einen Fachartikel im Jahr 2004, der aussagt, dass die Dosierung selbst von den Patienten ermittelt werden kann, in dem die Dosis schrittweise erhöht bzw. verändert wird. Da CBD Öl* eine äußerst geringe Toxizität und Unmöglichkeit einer Überdosierung aufweist, sei eine schrittweise Annäherung an die richtige Dosierung eine gute Möglichkeit um die individuell gewünschten Effekte zu erzielen.

 WIR DÜRFEN KEINE EMPFEHLUNG ZUR DOSIERUNG GEBEN – DIE MEISTEN HERSTELLER HABEN EINE DOSIERUNGSEMPFEHLUNG AUF IHREN PRODUKTEN ANSONSTEN AM BESTEN SCHRITTWEISE RANTASTEN!

Bücher

Cannabidiol (CBD): Ein cannabishaltiges Compendium
Hanf heilt: Die Wiederentdeckung einer uralten Volksmedizin
Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf
Cannabis als Medizin
Die Behandlung mit Cannabis und THC
Cannabis gegen Krebs

Videos

Beiträge

Vapen gesünder als Rauchen
CBD Kristalle verdampfen bei Asthma

(*=Affiliate Link/Partnerlinks)